hochseilparcours

mit Selbstsicherung

Der Waldseilgarten Boxberg bietet die Möglichkeit für Gruppen, sich gemeinsam einer Herausforderung zu stellen und diese zu meistern. Durch erlebnispädagogische Aufgabenstellungen können Hilfsbereitschaft, Kooperation und Teamgeist, Vertrauen und Ausdauer gefordert und gefördert werden. In zahlreichen Aufgaben und Übungen in verschiedenen Höhen und unterschiedlichen Sicherungsarten kann die Gruppe und jeder einzelne Teilnehmer Grenzen überwinden und jede Menge Spaß erleben.
Der Hochseilparcours befindet sich in 12 Meter Höhe mit insgesamt 13 Übungen, darunter 2 Seilbahnen. Der Selbstsicherungsparcours bietet verschiedene Wege und Möglichkeiten den Parcours zu durchlaufen.

Die Teilnehmer sichern sich selbst paarweise (4-Augen-Prinzip) mit dem Sicherungssystem Smart Belay. Den Abschluss des Parcours bildet eine Seilbahn, über die die Teilnehmer 55 Meter zum nahegelegenen Baumhaus fahren, um dort zum Boden zurückzukehren. Das Mindestalter für den Hochseilparcours ist 12 Jahre oder 6. Schulklasse.

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KINDERPARCOURS

mit Toprope-Sicherung

Der Kinderparcours befindet sich in 6 Meter Höhe auf einer Länge von insgesamt 15 Metern und beinhaltet zwei Übungen (Schwebebalken und Lianengang). Der Parcours kann gleichzeitig von beiden Seiten begangen werden, so dass sich die Wege der Teilnehmer in den Übungen kreuzen.
An einem weiteren Element können die Kinder über Klettergriffe einen 11 Meter hohen Kletterbaum besteigen.

In diesem Parcours werden die Teilnehmer ausschließlich von den Trainern gesichert (Toprope Sicherung).
Klettern im Kinderparcours können Kinder ab 8 Jahre oder 3. Klasse.

Teamelemente

Erlebnispädagogik

Teamelement im Hochseilbereich ist der Pfahlsprung (Pamper Pole). Beim Pfahlsprung klettert ein Teilnehmer einen Baumstamm senkrecht hoch und stellt sich in 8 Meter Höhe auf dessen Ende. Mit einem Schritt ins Leere wird der Teilnehmer vom Team wieder sicher zum Boden gebracht.

Die Teilnehmer werden durch das eigene Team gesichert (Teamsicherung). Das Mindestalter für die Teamsicherungen im Hochseilparcours ist 12 Jahre oder 6. Schulklasse.
Neben den Hochseilelementen legen wir auch Wert auf die Begleitung der Gruppe am Boden. Hierfür können unsere Trainer auf ein umfangreiches Repertoire an erlebnispädagogische Spielen, aber auch Methoden der Prozessbegleitung oder der Teamentwicklung zurückgreifen. Eine (Kurz-)Reflexion des Erlebten rundet das Programm ab.

Unsere Trainer bilden sich regelmäßig weiter, um auf dem aktuellsten Stand der pädagogischen und sicherheitstechnischen Entwicklung zu sein.

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Sicherheit

steht an erster Stelle

Nach wie vor besteht mit herkömmlichen Selbstsicherungen das Risiko, dass sich Teilnehmer versehentlich komplett aus dem Sicherheitssystem ausklinken. Mit dem Smart Belay – einem System miteinander kommunizierender Rollenkarabiner – steht eine neue Sicherheitsstufe zur Verfügung. Ist der eine Karabiner offen, so erkennt der andere Karabiner das und blockiert bei produktgerechter Anwendung den Öffnungsmechanismus so lange bis der erste Karabiner wieder auf dem Sicherheitsseil eingehängt und verriegelt ist. Erst dann kann bei ordnungsgemäßer Anwendung der andere Karabiner umgehängt werden. Ein versehentliches Komplettaushängen ist bei ordnungsgemäßem Gebrauch praktisch nicht möglich. Der Vorteil: Mehr Sicherheit für die Teilnehmer. Dieses Selbstsicherungssystem „Smart Belay“ wurde als innovatives Produkt 2008 mit dem OutDoor Industry Award ausgezeichnet.
Die Sicherheit der Teilnehmer steht an erster Stelle. Für jedes Detail wurde unter Berücksichtigung der gültigen Normen und Richtlinien eine eigene Statik erstellt.

Unser Waldseilgarten ist in statischer Hinsicht ein äußerst komplexes Gebilde. Unzählige Seile mit unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen stabilisieren den Parcours.

Für die Planung unserer Anlage haben wir den Statiker Gregor Baum aus Leimen beauftragt. Eine jährliche Inspektion bzw. Abnahme erfolgt durch einen Prüfstatiker.

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird in regelmäßigen Zeitabständen gemäß DIN EN 15567 von ausgebildetem Personal (Sachkundiger nach BGG 906) überprüft.
Vor Begehung der Hochseilelemente erfolgt generell eine Sicherheitsunterweisung mit anschließender Praxisübung am Boden. Grundsätzlich unterscheiden wir im Waldseilgarten Boxberg drei Sicherungssysteme – Selbstsicherung, Teamsicherung und Toprope Sicherung.

Das Selbstsicherungssystem besteht aus zwei Sicherungskarabinern, die im Sicherungsseil geführt werden. Ein Umhängen der Karabiner von Übungselement zu Übungselement erfolgt partnerweise im „Vier-Augen-Prinzip“.
Bei der Toprope Sicherung bleibt das Sicherungsseil oben im Umlenkhaken eingehängt und ein Sicherungsteam sichert den Teilnehmer vom Boden aus. Dabei muss das Sicherungsteam ständig Seil einnehmen oder abgeben, während der Teilnehmer klettert.